FDP Delbrück sagte NEIN zum Anteilskauf der E.On

 

Die von der CDU und Bürgermeister Werner Peitz eschlossene Aufstockung der Anteile im Rahmen der EON-Rekommunalisierung in einem Volumen von 6,7 Mio wurde von der FDP Delbrück nicht mitgetragen.                                                                   

Als Erläuterung von der Fraktionsvorsitzenden Brigitte Michaelis:

 

„Für die FDP Delbrück ist diese Investition mit einem gewissen unternehmerischen Risiko behaftet. Ausserdem gibt es aus Sicht der FDP zu viele offene Fragen, um mit einem sicheren Gefühl 6,7 Mio Vermögen unserer Bürgerinnen und Bürger für 25 Jahre zu investieren.  

Die Stadt hätte zum jetzigen Zeitpunkt nicht handeln müssen. Delbrück hatte Zeit bis 2017, um so weitreichende Entscheidungen wie diese zu treffen.  Aus Sicht der FDP können wir zum jetzigen Zeitpunkt die zukünftige Entwicklung eines Netzbetreibers nicht beurteilen. Wir glauben, dass zukünftig auf jeden Fall intelligentere Netze, andere Speicherkapazitäten im Hinblick auf neue Energien und somit sicherlich auch erhebliche Investitionen im Netzbereich notwendig sein werden.  Wie sieht es dann mit den Renditen aus?  Es stellt sich auch die Frage, ob der regulierte Markt überhaupt zukünftig so bleiben wird. „

Die Entnahme der gesamten Investitionssumme von 6,7 Mio aus den Eigenbetrieben halten wir ebenfalls nicht für tragbar,. Wir nehmen uns momentan jeden Spielraum für grössere Investitionen in der Stadt wie z.B. Sanierung Hallenbad/ Lehrschwimmbecken. Hier wären liquiden Mittel der Eigenbetriebe hilfreich gewesen, um eine Fremdfinanzierung zu vermeiden. Zinsen und Darlehnsrückzahlung hätten so im Verbund Stadt / Eigenbetriebe bleiben können. Hier ist ebenfalls festzustellen, dass der Handlungsspielraum der Eigenbetriebe stark eingeschränkt wird“ beendet Michaelis die Ausführungen.